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Zürcher Skiverband

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Die Welt verändert sich ständig…

…und immer schneller, und so wie es aussieht, auch die sportliche Welt.

Die Ausbildung des Nachwuchses ist fast nicht mehr bezahlbar. Sei es von den Eltern oder den Organisationen wie Dachverband, Regionale Verbände und Klubs. Sponsoren zu finden wird immer schwieriger, bestehende haben nicht mehr die finanziellen Ressourcen und dies aus verschiedenen Gründen. Die Inserenten für das «Schneesportmagazin» ziehen sich langsam zurück, zum Teil aus Angst, dass sie auch von anderen Interessierten um Inserate angegangen werden, und irgendwann wird es zu viel.

Ich bin der Überzeugung, dass wir langfristig planen müssen und die Frage lautet, wohin führt uns der Weg, wie sieht es in 10 bis 20 Jahren aus. Viele Veränderungen haben sich schon lange bemerkbar gemacht, doch wir nahmen diese nicht wahr. Wenn wir nicht rechtzeitig reagieren, muss man dann plötzlich verzweifelt eine Lösung suchen.

Zum Beispiel das Thema Privatteams. Die Situation hatte sich schon vor 30 Jahren angekündigt, wurde aber nicht beachtet. Eltern schickten ihre Kinder auf das Sportgymnasium nach Stams, in die Sporthauptschule nach Vorarlberg und wenn man an einem Mittwoch nach Flumserberg fuhr, traf man dort Zürcher Kaderathleten beim Training mit Trainern aus Flumserberg. Dies waren die Vorreiter der Privatteams.

Wie sich dies auf die Ausbildung in den Klubs auswirken würde, war damals kein Thema. Eines Tages folgten dann die ersten Privatteams und man fragte sich, wie damit umzugehen sei. Tatsache ist, dass inzwischen immer mehr kleine, individuelle Teams sich an die Weltspitze emporarbeiten.

Es wäre wohl an der Zeit, die Strukturen der Regionalverbände zu überdenken. Im Moment fehlt jedoch noch der Mut, neue Wege zu gehen.

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Ich hoffe, dass ich am 10. Juni 2017 möglichst viele positiv denkende, mutige ZSV-Mitglieder an der Delegiertenversammlung in Oberiberg begrüssen kann.

Euer Präsident

Helmut Schulz